Biografie

1452 Vinci
Leonardo wird am 15. April als unehelicher Sohn des Notars Ser Piero und der Magd Catarina in Vinci geboren. Er wächst bei seinem Vater auf und besucht die Volksschule.

1469–1482 Florenz
Er beginnt seine Ausbildung in der berühmten Werkstatt des Verrocchio. Schon bald übertrifft er seinen Lehrmeister und malt die ersten Werke Taufe und Verkündung. 1472 wird er in die Florentiner Malerzunft aufgenommen. Unter der Patronage des Lorenzo de’ Medici entstehen erste Studien zum Wasserbau, zur Hydraulik und zum Heben schwerer Lasten. Leonardo entwirft ein Tauchgerät, einen Brennspiegel und eine Ölpresse nach archimedischem Prinzip.

1483–1499 Frühe Mailänder Jahre
Im intellektuellen Klima am Hof der Sforzas vertieft Leonardo seine Studien der Naturwissenschaften, Künste und des Ingenieurwesens. Parallel zur Arbeit an einer Reiterstatue in Bronze beschäftigt er sich mit Geometrie, Statik und der Schattentheorie. Während dieser Zeit zeichnet Leonardo die Skizze des Fallschirms und Entwürfe des Panzers, mobile Brücken, Boote und Waffen für die Kriegsführung.1483 malt Leonardo die Felsengrotten-Madonna. 1487 nimmt er am Wettbewerb für die Erbauung der Kuppel des Mailänder Doms teil. 1495 malt er das Abendmahl im Refektorium von S. Maria delle Grazie.

1499 Mantua und Venedig
Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Mathematiker Luca Pacioli. Es folgen mathematische Studien und der Entwurf der Befestigungsanlage im Friaul. 1500–1512 Florenz und Mailand, zweiter Aufenthalt Leonardo arbeitet als Architekt und Militäringenieur bei Cesare Borgia in Florenz. Als Kartograf zeichnet er unter anderem die Landkarte von Imola und der Toskana. 1503 beginnt er mit dem Wandgemälde Schlacht von Anghiari im Palazzo Vecchio und 1504 mit der Mona Lisa. Die Anatomie, Astronomie und Physik, der Vogelflug und die Mechanik werden seine großen Themen.

1513–1516 Rom
Leonardo begibt sich in den Dienst von Guiliano de’ Medici, dem Bruder des damaligen Papstes Leo X. Seine einzigen Ingenieurwerke waren die Arbeiten am Hafen und an den Verteidigungsanlagen Civitavecchia. Während seiner natomischen Studien entdeckt Leonardo die Arteriosklerose.

1516–1519 Frankreich
Leonardo geht an den Hof von König Franz I. Er arrangiert die königlichen Feste und konstruiert einen mechanischen Löwen.

Am 2. Mai 1519 stirbt Leonardo da Vinci in der königlichen Residenz Clos-Lucé bei Amboise und wird in der Kirche S. Florentin beigesetzt.

Kontakt Adresse

Galerie-F GmbH

ExtraMax Art Exhibitions

Drüller Weg 7

47559 Kranenburg

Tel:+49 (0)2826 802367

Fax: +49 (0)2826 305

E-Mail: info@leonardo-ausstellung.de

Leonardo da Vinci (1452 - 1519) Visionär – Erfinder – Wegbereiter

„Ein Mann, wie ihn zum zweiten Mal zu erschaffen die Natur nicht die Kraft hat“
(Francesco Melzi, Lieblingsschüler und Haupterbe Leonardo da Vincis)

Leonardos Gemälde „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“ sind weltberühmt. Seine Leidenschaft galt jedoch seinen wissenschaftlichen und technischen Forschungen. Er hinterließ ein Lebenswerk von über 6000 verschlüsselten Manuskriptseiten. Darunter viele seiner technischen Zeichnungen, Studien und Entwürfe zu den Themen: Mechanik, Werkzeug- und Militärtechnik, Messgeräte sowie Fortbewegung zu Lande, im Wasser und in der Luft.

Die Ausstellung LEONARDO DA VINCIS MASCHINEN lässt nun die Visionen des Universalgenies ­lebendig werden. Maschinen und Maschinenelemente, die Le­o­nar­do erfunden, erweitert oder verbessert hat, werden in Form von Großmodellen aus Holz gezeigt. Der überwiegende Teil der Modelle ist interaktiv gestaltet und darf angefasst und ausprobiert werden.

Die Umsetzung seiner Skizzen erforderte Jahrzehnte sorgfältiger Recherchen und Auswertungen, denn nach Leonardos Tod gingen seine Notizbücher zum Teil verloren oder verschwanden in privaten Sammlungen und Archiven. Etliche Blätter mussten erst wieder aufgefunden und zugeordnet werden, bis alle Details seiner Visionen zusammengefügt waren. Darüber hinaus schrieb Leonardo, aus Angst vor geistigem Diebstahl, seine Aufzeich­nungen in Spiegelschrift und ­baute kleine Fehler in seine Konstruktionen ein.

Leonardo da Vinci kann zu Recht ein Universalgenie genannt werden. Er war zugleich Maler, Bildhauer, Kunsthistoriker, Anatom, Naturforscher, Architekt, Mechaniker und Erfinder. Durch seine einzigartige Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Technik gelingt es ihm, uns auch noch nach 500 Jahren zu überraschen. Ergänzend gibt die Ausstellung spannende Informationen über Leonardos Leben, seine Zeitgenossen und die Renaissance.